Mykotherapie

Mykotherapie (Pilzheilkunde)

Bei der Mykotherapie handelt es sich um eine Behandlung mit ungiftigen Heilpilzen oder Teilen von Pilzen. Früher war dies in der Phytotherapie integriert. Nach genaueren wissenschaftlichen Untersuchungen in der Biologie, werden die Pilze nicht als ein Teil der Pflanzenwelt gesehen, sondern als eine eigene Spezies. Pilze haben eine „Zwitterstellung“, da sie wie Pflanzen eine Zellwand haben (tierische Zellen haben eine Zellmembran). In den Zellen der Pilze findet sich unter anderem aber Glukagon, was typisch für tierische Zellen ist und bei Pflanzen nicht vorkommt.

Die Mykotherapie hat ihren dominanten Ursprung eher in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Auch aus anderen Kulturkreisen ist der Einsatz von Pilzen zur Verbesserung der Gesundheit, aber auch zur Heilung bekannt. Ein anhaltender Therapieerfolg ist mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt. Da Pilze, wie spätestens seit dem Unglück in Tschernobyl bekannt, besonders dazu neigen, verschiedene Gifte und radioaktive Substanzen zu speichern, sollte man beim Erwerb dieser Mittel auf seine Herkunft achten.

Die Anwendung von ungiftigen Heilpilzen hat sich in meiner Praxis als sehr hilfreich erwiesen, wenn es um die Unterstützung und Heilung verschiedener Organe, Organsysteme und Funktionen geht.